Die Spielführerbinde zu tragen ist mit Sicherheit ein Privileg. Doch entgegen der allgemeinen Meinung hat der Spielführer in einem Fussballspiel keine besonderen Rechte gegenüber dem Schiedsrichtergespann. Er darf ebensowenig die Entscheidungen des Schiedsrichters in Frage stellen, wie seine "normalen" Mitspieler.
Im Gegenteil. Der Träger der Spielführerbinde hat mehr Pflichten als seine Mitspieler:
Obwohl er für das Benehmen seiner Mannschaft verantwortlich ist, genießt er keine Sonderrechte.
So ist er der direkte Ansprechpartner für den Schiedsrichter, wenn es darum geht ein Fehlverhalten der eigenen Mannschaft oder der Zuschauer abzustellen oder Entscheidungen ( wie z.B. Anlagenverweise ) durchsetzen zu lassen.
Kommt es zu einer Seitenwahl ( z.b. zu Beginn eines Spiels oder vor einem Elfmeterschießen ), bestimmt der Schiedsrichter mit einem Münzwurf, welcher Spielführer die Wahl gewinnt und damit die Seite wählen darf.
Die genauen Regelungen findet man in den offiziellen Regeln des DFB